Ein Bericht von Karina Kluge
Sommer, Sonne, Sonnenbrand…
Nee- nix Kleckerburg im Kieselsand, dafür flotte Sohlen und ’n heißer Grill beim Sommerfest der LGM am 30. August 2025.
Die Anmeldungen kamen schleppend, weil es terminlich keinen großen Spielraum gab, viele im Urlaub oder schlichtweg schon verplant waren.
Aber am Samstag früh traf sich dann doch ein elitärer Kreis im Jugendzentrum Johannisthal, wo uns ein wunderbar sonniger Hinterhof mit Spielplatz zur Verfügung stand. Letzterer diente dann gleich als Kulisse für das obligatorische Gruppenfoto, und während wir uns mit den vorhandenen Biergarnituren häuslich einrichteten, rollerten Tobi und Norbert zum benachbarten Landschaftspark, um eine Strecke zu markieren, die „2-3 Kilometer maß und eine Treppe enthält“. Mehr wurde nicht verraten, denn jede/-r gab einen Tipp ab, wie weit er oder sie in einer Stunde laufen könne.
p

Und dann ging es gut gelaunt auf die Strecke. Auf der letzten Runde bekam jeder ein Stück Kreide in die Hand gedrückt, um beim Schlusspfiff die Stelle zu markieren, bis zu der man gelaufen ist.


Die Läufer konnten dann nämlich schon das mitgebrachte Essen auftafeln und den Grill anwerfen, während die Restmeter vermessen wurden.
Und dann wurden erstmal diejenigen geehrt, welche ihre Leistungen am besten einschätzen konnten. Steffen lag nur 190 m daneben und hat somit Platz 3 belegt. Aber es geht noch besser, denn seine Frau belegte mit nur 40m Differenz zu ihrer Schätzung Platz 2. Aber erstaunlicherweise war auch das noch zu toppen, denn Lore ist nur 30m weiter gelaufen als angekündigt! Alle drei bekamen Gutscheine für den LGM-Shop.
Gewonnen haben aber irgendwie alle, denn fast ausnahmslos wurde mehr gelaufen, als gedacht & so habe ich mich z.B. als Vorletzte riesig darüber gefreut, dass ich mehr als einen Kilometer mehr gelaufen bin, als ich mir zugetraut hatte.
Und dann durften die verbrauchten Kalorien wieder angefuttert werden und da jeder Leckereien zum Buffet beigesteuert hatte, blieben keine Wünsche offen.
Harald hat sich spontan bereit erklärt, das Zepter bzw. die Grillzange in die Hand zu nehmen und hat als Grillmeister ’nen echt guten Job gemacht.


Es wurde gegessen, geplaudert, gelacht und ehe wir uns versahen, war es Zeit zum Aufbruch. Jeder packte mit an, sodass der Urzustand des Hofes schnell wieder hergestellt war. Einzig der heiße Grill erinnerte an die letzten Stunden.
Und natürlich unsere vollen Bäuche und eine weitere schöne Erinnerung, die jeder von uns mit nach Hause nehmen durfte.
Text und Bildauswahl: Karina Kluge, Redaktion: Dorothee Serries