Strahlende Gesichter der TP100-Heimkehrer Martina Schliep, Gaston Prüfer und Andreas Deák, in Tegel begrüßt von „Renschnecke Sunshine“ und Judith Deák. (Foto: Alexander von Uleniecki)
Strahlende Gesichter der TP100-Heimkehrer Martina Schliep, Gaston Prüfer und Andreas Deák, in Tegel begrüßt von „Renschnecke Sunshine“ und Judith Deák. (Foto: Alexander von Uleniecki)

Schlammige Pfade, metertiefe Abgründe, unzählige Gatter, sumpfige Wiesen und Stiere mitten auf der Strecke – dies alles durchlebten u.a. die drei Mauerwegläufer Martina Schliep, Gaston Prüfer und Andreas Deák bei ihrer TP100-Premiere in England. Der Thames Path 100 ist ein Partnerlauf der 100MeilenBerlin und führt von London bis nach Oxford. Immer entlang der Themse, 100 Meilen, über 300 Teilnehmer am Start. „Wer glaubt, das sei ein Spaziergang, der irrt sich gewaltig“, erzählt ein spürbar noch aufgewühlter Gaston, der sogar mit einem Infekt in das Rennen gegangen war. Trotzdem reichte es für ihn und seine Freundin Martina (nach längerer Verletzungspause wieder fit) zu einer hervorragenden Zeit von 22:50 Stunden und damit auch für die begehrte Gürtelschnalle, den Buckle.

Andi hatte leider großes Pech: Bei Km 139 – sozusagen auf der Zielgeraden – verpasst er die Cut-Off-Zeit, sodass für den Coach der LGM vorzeitig Schluss war. „Die restlichen 22 Kilometer hätte ich noch geschafft“, ist sich der 51-jährige sicher und blickt schon jetzt zuversichtlich auf den nächsten Versuch, erstmals 100 Meilen zu schaffen – nämlich beim Heimspiel im August bei den 100MeilenBerlin soll es endlich klappen.

Der Sieg beim TP100 ging an Ed Catmur. Der Brite benötigte für die schwierige Strecke sagenhafte 16:38 Stunden. Bester Deutscher wurde Peter Kaminsky aus Emsdetten in einer Zeit von 17:55. Bei den 100 Kilometern in Kienbaum hatte Peter den dritten Platz belegt.

Helden-Schokolade für Mauerwegläufer des TP100. (Foto: Alexander von Uleniecki)
Helden-Schokolade für Mauerwegläufer des TP100. (Foto: Alexander von Uleniecki)

Für die Mauerwegläufer gab es übrigens als kleine Geste der Anerkennung von den Vereinskameraden nach der Ankunft einen Empfang am Flughafen Tegel – Rotkäppchen-Sekt und „Helden-Schokolade“. So muss es sein! 😉

Kommentar hinterlassen