Gibt es überhaupt noch Läufe, bei denen das neongelbe Shirt der LGM nicht zu sehen ist? Auch beim erstmals durchgeführten Leichhardt-Ultra-Trail in der Lausitz waren die Mauerwegläufer wieder auf den Pfaden des Läufer(innen)glücks unterwegs.

Und vorab gesagt: Es waren wirklich lohnenswerte 52 km von Trebatsch zum Schloss im Branitzer Park in Cottbus! Landschaftlich (schöne Seen und Wälder), aber auch sonst… Zwar gab´s gemäß der Ausschreibung nur zwei VPs unterwegs (km 21 und 42), aber diese reichten völlig aus. Die km dazwischen konnten locker mit einem Trinkrucksack überbrückt werden. Außerdem gibt es ja LGM-Genossen wie Jörg Levermann aus Eichwalde… Der hatte doch tatsächlich Kartoffeln mit an Bord, schälte diese bei einem geschätzten 6er-Schnitt, um sie dann auch noch an die Läufer unterwegs zu verteilen. Unglaublich!!

Die Krönung aber dann im Ziel: Eine edle Medaille, überreicht im Schlosspark Branitz. Sie zeigt das Maskottchen des Leichhardt-Trails, ein Känguru. Selten so eine hochwertige Medaille umgehängt bekommen! Und gleich auch ein Dankeschön an die Organisatoren Aldo Bergmann und Volker Roßberg für diese tolle Premiere in der Lausitz!

Bei der Siegerehrung im Vereinsheim folgte dann noch eine Überraschung, die LGM-Läufer Steve Klockow mit einem Lächeln im Gesicht – trotz aller Strapazen – entgegennahm. Gleich zu Beginn des Laufs hatte sich der Ex-Profi-Boxer verlaufen. Blöde Sache, denn statt der 52 km standen am Ende satte 60 km auf der Uhr. Was aber auch zur Folge hatte, dass Steve vom Veranstalter einen Ehrenpreis erhielt. Schöne Geste! Und noch einer durfte sich am Ende freuen: Maxi Dorgathen (Foto), der Argentinier in unseren Reihen, schaffte seinen ersten (offiziellen) Ultramarathon!

Unterm Strich bleibt zu hoffen, dass es den Leichhardt-Trail auch im kommenden Jahr wieder gibt, denn schon jetzt steigt die Lust, dieses Abenteuer auf den Spuren des Kängurus zu wiederholen…

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(LGM-Mitglied Alexander von Uleniecki)