Heike Pawzik wechselt zur LG Mauerweg. (Foto: Alexander von Uleniecki)
Heike Pawzik wechselt zur LG Mauerweg. (Foto: Alexander von Uleniecki)

Sie ist Vorbild in vielerlei Hinsicht und ihre sportlichen Erfolge sind fast schon legendär: Heike Pawzik, siebenfache Spartathlon-Finisherin aus Schwerin, wechselt nun zur LG Mauerweg Berlin (LGM), nachdem sie fast zwei Jahrzehnte lang das Trikot der LG Nord trug. „Mir gefällt einfach der Verein mit seiner familiären und angenehmen Atmosphäre. Und nachdem mir schon eine gute Lauffreundin den Tipp gab, mal bei den Mauerwegläufern vorbeizuschauen, habe ich das nun auch getan“, erzählt die Polizistin.

Zugegeben: Die LGM ist schon mächtig stolz, nach so erfahrenenen Ultramarathon-Spezialisten wie Klaus „Keule“ Neumann, Simone Stegmaier und Mike Friedl, nun eine weitere Sportlerin mit echter Vorbildfunktion in ihren Reihen begrüßen zu dürfen. „Das ist einfach nur großartig“, sagt denn auch LGM-Vorstandsmitglied Harald Reiff. „Menschlich wie sportlich passt Heike hervorragend zu uns. Von ihr kann man sehr viel lernen, wovon vor allem unsere jungen MauerwegläuferInnen profitieren werden.“

Mit ihren Erfolgen könnte Heike Pawzik jedenfalls ganze Bücher füllen: Beim 48-Stunden-Lauf in Köln stellte sie mit 328 Kilometern einen Altersklassen-Weltrekord auf. Außerdem erreichte die Norddeutsche als vierte Frau das Ziel beim 2009er-Trans-Europalauf (ca. 4600 Km in 64 Tagen von Bari zum Nordkapp), finishte mehrfach den Spreelauf sowie 2005 den Deutschlandlauf. Beim ersten internationalen 6-Tage-Bahnlauf von Erkrath konnte sie den dritten Platz mit 581,315 Kilometern belegen. Darüber hinaus war Heike erfolgreich bei Klassikern wie beim Western State, Comrades, Marathon des Sables sowie dem La Grand de la Reunion dabei. Und die letzte Höchstleistung vollbrachte die Neu-Mauerwegläuferin am letzten April-Wochenende: In 47:47 Stunden meisterte sie den 219 Kilometer langen Harzer Hexenstieg.

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