Langstreckenlauf-Gemeinschaft Mauerweg Berlin e. V.

Ein “kleines” Ende ist in Sicht…

Wie wir euch bereits per Mail informiert haben, dürfen wir wieder mit unserem Tempo- und Techniktraining starten. Los geht es dann ab dem 28. Mai (donnerstags) bzw. dem 3. Juni (mittwochs). Natürlich alles unter strengen Auflagen und den mittlerweile gut bekannten Abstands- und Hygieneregeln.

Leider dürfen wir noch nicht wieder mit unseren Lauftreffs beginnen, da diese im sogenannten “öffentlichen Raum” stattfinden – also außerhalb von Sportanlagen. Dort gilt weiterhin die Beschränkung von maximal 2 Haushalten. Wir können nicht jede Regel verstehen, aber wir müssen leider trotzdem an sie halten. Und so geht unsere Foto-Challenge in die nächste Woche… 😊

Jessica Grasso mit Familie Schregel

Auch wandern geht mit Abstand! Letzte Woche nutzten ein paar LGM-Wanderbegeisterte den Feiertag und das schöne Wetter und sind circa 20 hüglige Kilometer zwischen S-Bahnhof Birkenstein und S-Bahnhof Grünau gewandert.  Die tolle Strecke vom Deutschen Alpenverein hat Julia online gefunden und wir werden sie wahrscheinlich ein bisschen verlängern und mal als Monatswanderung anbieten.

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Antje Matthiesen und Katharina Noll

Am Samstag um 6:00 Uhr gingen Katharina Noll und ich pünktlich auf die Rennsteigdistanz, Start war statt in Eisenach am S-Bhf Hoppegarten.
Es sollte eine Strecke ohne Asphalt werden, viel Wald, ein paar Höhenmeter und weite Felder. Die Wahl viel schnell auf die Märkische Schweiz. Die Navigation hatten wir auf der Uhr. Was ein Segen – verpassten wir doch schon gleich den ersten Abzweig:
„Hä? Hast du nen Weg gesehen?“ – „Mh. Nö. Aber zurück – wir sind falsch…. ah, guck mal hier der kleine Pfad. Oh schön.“
So sollte es bleiben. Es ging durch Wald und Wiesen, quer Feld ein: „Oh nein. Wir sind wieder falsch. Die Uhr piepst – da war kein Weg.“ – „Stimmt. Aber wir müssen hier rein, das ist unser Track.“

Also rein in das Unterholz, durch die Brennesselbüsche (Antje hatte dummerweise nackte Waden..), über umgefallene Bäume geklettert und steil den Berg hinunter. „Oh. Das hätte Harald gefallen.“

„Oh. Wie schön es hier ist und kein Mensch unterwegs…“ Also anhalten und Foto machen. Auf dem Bild nicht halb so schön wie in Echt….über Stoppelfelder (hier war definitiv nie ein Weg gewesen…) und zum nächsten Abzweig. Die Idee eine Fahrradbegleitung mitzunehmen hatten wir verworfen – gute Eingebung – das Rad hätte bei der Strecke auf die Schultern gemusst. 

Unsere Versorgerin stieg bei km 36 in Buckow dann mit Auto ein. Hatte sie doch keine Lust um 4:00 Uhr aufzustehen. Treffpunkt war das Wochenenddomizil von Katharinas Freunden, wo es erstmal  perfekten, frisch gebrühten Kaffee mit Madeleines gab. Beinahe hätten wir uns verquatscht und das Weiterlaufen vergessen. Zieleinlauf war dann bei km 76 in Straußberg. (Kommentar Katharina: „…meine innere Uhr war auf 73,9 km programmiert, danach war mir schlagartig schlecht und die letzten 2000m eine zähe Angelegenheit…) Hier fehlte dann doch ein bisschen der Hype eines Zieleinlaufs. 
An diversen Stellen fühlte ich mich sehr an den Etappenlauf 2019 erinnert und die Strecke hätte euch gefallen! Perfekt auch die Vor- & Nachbereitung jeweils Zuhause: Katharina wurde von ihren Kindern bekocht und ich mit Pizza und Salat belohnt, herzlichen Dank den Unterstützern!! 

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Antje Katharina
Antje2
Antje Katharina2

Birgit Leszinski

“Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.” (Goethe) 

Ein langer Lauf auf dem Fontane-Wanderweg, der fast an meiner Haustüre vorbei führt. Nach 42 km durch Wald, Wiesen, Sand und kleine Dörfer, erschöpft aber glücklich wieder zu Hause angekommen. Schöne anspruchsvolle Strecke, gut ausgeschildert und wenige Menschen unterwegs.

Von den “fiesen” Wegabschnitten habe ich keine Fotos gemacht . Ist schon komisch, da muss erst ein Virus alles lahmlegen um die nähere Umgebung wieder kennen zu lernen.

Teil 2 am nächsten Sonntag mit Begleitung, ich freu mich schon.

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Jens Noack

Da ich ja läuferisch aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr ganz so kann, wie ich gern wöllte, bin ich etwas mehr mit dem Rennrad unterwegs. Das war eine wunderschöne Ausfahrt mit Mathias Fink. Auf Tempo kam es uns heute nicht an. Es ging um die Distanz und ein wenig Sightseeing in Werder, Beelitz-Heilstätten, Caputh und der Wassersportanlage in Großbeeren. Das letzte Mal bin ich eine solche Distanz am Stück vor etwa 40 Jahren als 14/15jähriger gefahren. Damals ging es als aktiver Radsportler der SG Dynamo Dresden-Nord von Rabenau in Sachsen zu meiner Oma nach Rüdersdorf über gut 200 km. Nach diesen beiden Ausfahrten von voriger Wochen über 100 km und heute über 150 km sollte Mathias gut vorbereitet sein für seinen virtuellen Spreewald-Rad-Marathon über 200 km am kommenden Wochenende.

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dig
dav
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Jana De Prest

… lief am Sonntag die 5. Etappe ihrer persönlichen MauerwegTour: Wannsee-Kladow und mit der Fähre zurück nach Wannsee. 🙂

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